Erste Schritte mit dem XMega Clocksystem und PLL

Heyho,

mittlerweile wächst mein Verständnis für diesen Chip immer weiter :)
Sie sind doch komplexer als ich angenommen habe und die Möglichkeiten die Peripherie  von diesen Chips einzustellen sind einfach enorm.
Meine erste Hürde war das Clocksystem. Im Gegensatz zu den Mega16 und 32 kann man da doch sehr viel mehr am Taktsystem einstellen. Der interne 32MHz Takt an sich ist ja schon echt enorm, aber durch die interne PLL ist man in der Lage jede Taktquelle nochmal um die Faktoren 1-31 zu erhöhen (die PLL unterstützt 200MHz und der CPU Kern soll nur 40MHz können).
In meinen Versuchen konnte ich den XMega bis 48MHz hoch takten (Multiplikator 6). Es muss aber beachtet werden, dass der Takt erst noch durch 4 geteilt wird bevor er in den Multiplexer der PLL geht. Dies erkennt man auf diesem Bild, welches aus dem „XMega A Manual“ von Atmel stammt:

XMega Clock System

Dies bedeutet, dass man den Multiplikator der PLL auf mind. x4 stellen muss, damit man auf den original Takt vom 32MHz Oszillator kommt.
Zum Anzeigen der Frequenz nutze ich einen Pin an dem der Takt ausgegeben wird. Bei einem Multiplikator von x7 wird nur noch ein High Pegel angezeigt und weiter als x7 funktioniert es dann aber nicht mehr.
Wenn man nun aber stattdessen den internen 2MHz Takt nimmt, kann man diesen mit Hilfe der PLL auf 42MHz erhöhen (Multiplikator 31). Allerdings dauert es auch ein paar Sekunden(!) bis der Takt verfügbar ist.
Bei meinen Versuchen musste ich minimal 10 Sekunden warten bevor die CPU anfing zu arbeiten.
Auf dem Oszilloskop sieht das dann so aus:
XMega Clock

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.